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Daß die Kinder unserer Gesellschaft (einschließlich meiner “eigenen”) in Frieden, Sicherheit und Wohlstand aufwachsen können und dabei von in aller Regel ganz brauchbaren Eltern behütet werden, haben sie vermutlich nichts weiter zu verdanken als dem reinen Zufall. In vielen, vielleicht sogar den meisten, Gegenden dieser globalisierten Welt sieht es damit bekanntlich ganz anders aus, und seltsamerweise scheinen ausgerechnet wir als Bewohner eines der reichsten Länder der Erde in dieser Hinsicht unglaublich gut funktionierende Verdrängungsmechanismen zu besitzen....
Natürlich sollten wir deshalb nicht vor lauter Dankbarkeit in Sack und Asche auf Knien durch’s Leben rutschen; ob wir als Begünstigte dieser ungerechten Verteilung nicht in der Pflicht zum Teilen stehen, ist eine ganz andere Frage.
Bei mir jedenfalls löste das alljährlich wiederkehrende Unbehagen während der vorweihnachtlichen “Zuvielisationsorgie” Ende 2006 endlich den Vorsatz aus, die Gewichtung bei der Verteilung zumindest ein wenig zu verändern. Bei der Suche nach einem unterstützenswerten Hilfsprojekt kam dann wieder der vielbemühte Zufall zum Zug:
Pfarrer Neuenhofer aus Bolivien besuchte für einen Vortrag über ARCO-IRIS, seine Stiftung für Heim- und Straßenkinder in La Paz, Bolivien, auch die Realschule Bonndorf. Informationen über die beeindruckende Arbeit von ARCO-IRIS liefert Ihnen ein Klick auf diesen Link,
und 5% des Gewinns aus meiner gewerblichen Tätigkeit gehen in Zukunft auf das Spendenkonto des “Vereins zur Förderung der Straßenkinder in Bolivien e.V. Rottweil”, Kontonr.:11122021 bei Volksbank Dunningen, BLZ 642 632 73.
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