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1968 Geburt in Naila/Oberfranken
1968 -1986 Wachsen und Gedeihen in Grenzach-Wyhlen im Landkreis Lörrach. Dem Besuch des dortigen Gymnasium kann ich zu Beginn des Schuljahrs 1985 aufgrund der mir wohl genetisch anhaftenden Renitenz nichts mehr abgewinnen, zumal mir der scheinbar zwingende Zusammenhang von devoter persönlicher Biegsamkeit mit dem Erreichen eines guten “Numerus Clausus” nicht wirklich einleuchten will...Danach Teilnahme an einer Grundausbildung in Holzverarbeitungstechnik
1986 -1991 WG-Leben und wechselnde Jobs von der Montage von Bürostühlen bis hin zum Verpacken von Schokolade (nie wieder Suchard!!!), Autoschrauben, Feuerspucken und lange Reisen nach Portugal und Spanien erweisen sich als erheblich angenehmer als das Innere von Fabriken....das Leben verlagert sich mehr und mehr auf Räder
1991 -1998 Erfüllung eines Traums mit dem Herrichten eines alten Schaustellerwagens, danach ausgedehntes Reisen und Lernen in Deutschland und Frankreich, anfangs alleine, von 92 an mit Familie. Ebenfalls 92 Beginn der Selbständigkeit mit Reisegewerbekarte im Baunebengewerbe. Mit der Schulpflicht des ersten Kindes 1995 schweren Herzens Abschied vom Leben auf Rädern und definitive Seßhaftigkeit im Schwarzwald.
Neben der Abwicklung eigener Aufträge während dieser Zeit als Subunternehmer für die verschiedendsten Betriebe tätig, u.a. für die “Hand-in-Handwerker-GmbH” und die Schreinerei Kurz in Titisee-Neustadt, die Fa. Holznagel in Löffingen, Beil-Sonnenschutztechnik in Stühlingen und die Waldukat-Rohr-GbR in Hüfingen.
1998 - 2003 Einstieg in die Waldukat&Rohr GbR die damit zur Waldukat-Zausig-Rohr GbR wird, allerdings bis heute eher als “schreinerei 3” bekannt ist. Es ist die bisher lehrreichste Zeit meines Lebens, an dieser Stelle herzlichen Dank an Herold Waldukat und Bernhard Rohr für die geduldige Vermittlung von handwerklichen Fähigkeiten, hohen Ansprüchen an die Qualität der eigenen Arbeit und ein alles in allem faires, freundschaftliches und gleichberechtigtes Arbeiten.
2003 Verlassen der schreinerei 3 wegen des dringenden Bedürfnisses nach beruflicher Neuorientierung. Der Versuch, eine festes Beschäftigungsverhältnis zu finden, endet mit einer 40%-Stelle als Hausmeister und Kfz-Pfleger bei der Polizei und der erneuten Anmeldung eines Gewerbes, und damit sind wir glücklich beim aktuellen Stand der Dinge angelangt....ach ja:
Gelebt, gelacht, geliebt, gestritten und gelitten wurde in all der Zeit natürlich auch...
Nachtrag 19.12.2008, neuer Stand der Dinge: seit 01.07. des Jahres bin ich wieder “vollzeit-selbstausbeutend” tätig und das Polizeirevier und die Polizeiautos in Spaichingen bekommen ihre Streicheleinheiten von meinem Nachfolger...
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